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„Es ist ein Rausch, eine Hymne an die Musik, die Leidenschaft und die Freundschaft – verrückt, emotional, nachdenklich“, schrieb das Hamburger Abendblatt über Alessandro Bariccos Buch Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten.
Das Theaterstück für einen Schauspieler erzählt die Lebensgeschichte eines ungewöhnlichen Menschen, die auf einem riesigen Ozeandampfer beginnt und endet. Novecento kommt dort zur Welt, und sein ganzes Leben lang wird er das Schiff nie verlassen.
Eines Nachts, als Novecento acht Jahre alt ist, entdeckt er im großen Ballsaal das Klavier für sich. Fortan spielt er bis zu seinem Lebensende eine Musik, die sowohl die Reichen im Ballsaal wie auch die armen Menschen in der dritten Klasse verzaubert. Es ist die Zeit des Jazz und des Ragtime, und das ist genau die Musik, die Novecento im Blut zu haben scheint. Als sich sein Ruhm herumgesprochen hat, fordert ihn der berühmte Jazzpianist Jelly Roll Morton zu einem „Duell“ heraus, das ein überraschendes Ende findet.
Auch das Leben Novecentos endet überraschend, wenn auch folgerichtig, als das Schiff verschrottet werden soll.
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